Wochenendtagungen für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder im ALG II Bezug in Haus Nordhelle

von 2010 bis 2017

Bericht zur Mutter-Kind-Tagung in Haus Nordhelle vom 30.8.-1.9.2013
(exemplarisch)

Orsanisatorisches
Wie in den Tagungen zuvor hat die Zusammenarbeit mit Haus Nordhelle wunderbar funktioniert. Alle Wünsche wurden, auch kurzfristig, mit einem Lächeln erfüllt, so dass sich sowohl Tagungsleitung als auch die Familien sehr wohl und willkommen im Haus fühlten.

Trotz einiger Verschiebungen in der Teilnehmerliste (kurzfristigeZu- und Absagen) konnte am Freitag pünktlich und mit allen Teilnehmern gestartet werden.

Gruppe
Die Gruppe bestand in diesem Jahr aus 6 Erwachsenen und 8 Kindern. Davon waren 3 Mütter bereits Teilnehmerinnen aus vergangenen Tagungen und 1 Mutter bereits in Nordhelle gewesen. So hat sich, wie auch in den vorherigen fahren, die Gruppe gut gemischt. Sowohl auf Mütter-, als auch auf Kinderebene hat es Vorteile wenn das Haus und die Tagungsstrukturen bereits bekannt sind, und man sich gegenseitig weiterhelfen kann. Den neuen Kindern tällt die Eingewöhnung wesentlich leichter, da die,,alten Hasen" sie mitziehen.
Eine Herausforderung ist immer die Betreuung der Kindergruppe. In diesem Fall waren die 8 Kinder zwischen 3 und 10 fahren. Die Bedürfnisse sind dem entsprechend unterschiedlich. Dadurch war es zwischendrin notwendig, dass die Tagungsleitung mit in die Kinderbetreuung geh! da ansonsten nur 1 Person mit der Kindergruppe alleine wäre. In dieser Zeit hatten die Mütter Zeit für sich zur Entspannung bzw. für kleine handwerkliche Aufgaben. Diese Zeit wird von den Müttern aber auch als sehr wohltuend erfahren.
Durch die Mischung der Gruppe mit alten und neuen Teilnehmern war es schnell möglich sich über die eigenen Geschichten auszutauschen und sich gemeinsam auf das Wochenende einzulassen.

Themen der Gruppe
Genau wie in den letzten fahren stand das gemeinsame Erleben eines schönen und unbeschwerten Wochenendes im Mittelpunkt. Die Mütter sollten sich fern von ihrem Alltag in ruhigen Momenten auf sich besinnen können und im gemeinsamen Austausch neue Kraft schöpfen. Hierfür waren die ruhigen Basteleinheiten gut geeignet. In den gemeinsamen Einheiten war der Mittelpunkt das gemeinsame Spielen und Spaß haben.
Dafür wurde überwiegend mit bewegungsorientierten Spielen gearbeitet. Themen wie Beziehungen und Fragen der Alltagsbewältigung wurden in Einzelgesprächen, zum Beispiel beim Essen oder in der Mütterrunde am Abend, geklärt. Am wichtigsten war es für die Mütter wieder Frauen zu treffen, die in der gleichen Situation leben, wie sie selbst und die Möglichkeit zu haben, gemeinsam mit den Kindern zu entspannen und Spaß zu haben.

Fazit

Für die Mütter ist ein solches Wochenende unheimlich werwoll. Sie erleben entspannte Momente mit ihren Kindern abseits vom Alltagsstress und den damit verbundenen Sorgen und sie treffen Frauen, die in der gleichen Situation wie sie sind. Durch die gelöste Stimmung und das Urlaubsgefühl (man muss sich um nichts kümmern) kann der Fokus auf der Mutter-Kind-Beziehung liegen, was allen Beteiligten gut tut. Solche Wochenenden sind also auf jeden Fall wertwoll und wiederholenswert!

Meike Foegen (Gruppenleitung)

Weitere Berichte zum Download (PDF-Format):

2010

- Lasst uns nicht hängen 1  - (01.10.2010 - 3.10.2010) mehr

2011
- Lasst uns nicht hängen 2  - (31.10.2011 - 2.11.2011) mehr

2012:
- Groß und Klein - was wir gemeinsam schaffen (19.10.2012 - 21.10.2012)          
- Weihnachtsfreude - nicht ohne uns  (16.12.2012 - 18.12.2012) mehr

2013
- Was wir gemeinsam schaffen! Zum Schulstart noch einmal Kraft schöpfen  (20.8.2013 - 1.9.2013)
- Bunte Blätter an den Bäumen - bunte Gedanken in uns (25.10. 2013 -  27.10.2013) mehr

2014
- Hey, Pipi Langstrumpf zeig' uns dein buntes Leben! (14.4.2014 - 16.4.2014) mehr

2016
- Den Frühling mit allen Sinnen genießen (10.4.2016 - 12.4.2016) mehr

2017
- Man sollte viel mehr Zeit mit glücklich sein verbringen (21.4.2017 - 23.4.2017) mehr